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Man braucht im Leben Fundamente. Doch selbst diese können einmal stürzen, wenn Mauern fallen ... Wir Menschen sind in unserem Bestehen auf unser Bewusstsein angewiesen, das sich im Laufe des Lebens prägt ... Unser Körper bildet sich aus, mit unseren Gefühlen, der Psyche, unseren Lebensgedanken ... Wir suchen unser Ich, und können es auch finden ...
Wir suchen letztlich nach dem Funktionieren unserer Welt, unseres eigenen Lebens ... Wir suchen nach Erkenntnissen über uns Selbst. Um das Leben gut zu gestalten ...
Wir suchen auch über die Religionen Antworten. Wie ist eine Funktion *Gott* gegeben? - Ist es werdende Bewusstheit im Menschen? Sind es Vorstellungen oder Realität? Wie können wir *Gott* spüren? - Auch: wie können wir LIEBE spüren und empfinden?
23.11.09 In unserer Entwicklung, auch Evolution genannt, gibt es nie eine vorgegebene Richtung der Veränderungen, eines Wandels - etwa zum “Guten oder zum Bösen” hin. Es gibt zunächst unbegrenzte Freiheiten und den Zufall. Es ist ein “Werden und Vergehen”. Neues entsteht. Und es ergibt sich dann, was daraus wird ... Kann es Erfolge haben und überleben?
In unserem menschlichen Gehirn entwickeln sich Vorstellungen über das Leben, über uns selbst. Wie wir geworden sind. Wie wir uns auch einen *Gott* vorstellen könnten, der “bei uns ist” und uns hilft, das Leben zu bewältigen? Denn *Gott* und Religionen können werdende Bewusstheit werden. Und somit wirken! Ist *Gott* nur in unseren Vorstellungen geworden, oder ist “Es” auch real?
Wir Menschen leben innerhalb unserer gewordenen Schöpfung mit Informationen. Mit einem unermesslichen Pool. In unseren heutigen Computern können wir Informationen auslagern. Wir selbst, mittels unserer Nervenzellen oder Neuronen, sind ähnlich einem Computer aufgebaut. Mit unserer Hardware, dem Körper, einem Betriebssystem, das wir in unserer Psyche und Verhalten finden können, und eben der immerwährenden neuen Software, dem Einprogrammieren von Gedanken. Eben unserem lebenslangen Lernen, dank der neuronalen Plastizität in unserem Gehirn.
Also: es gibt Fundamente, die sich das Leben selbst erschaffen hat und auch weiterhin neu schafft, eben aufbaut ... Es sind auch unsere Wurzeln, die stärker und besser werden können. Die dann zu verästelten Bäumen werden. Und wachsen und reifen ... und wieder Früchte bringen ... Das ist dann Zukunft, auch gelingende Zukunft ...
Wir Menschen wollen uns wohlfühlen, sicherer sein, weniger Ängste haben ... und uns dann auch irgendwie beschützt fühlen. Dazu und deshalb brauchen wir Fundamente. - Unser automatischer Herzschlag ist auch solch ein Fundament, der uns leben lässt! Und der Sauerstoff in der Luft, der Atmosphäre, der uns verhilft, Energie zu gewinnen, die wir ständig brauchen.
Und als Menschenwesen brauchen wir die sozialen Kontakte miteinander. Also Gemeinsinn und Zusammengehörigkeit.
25.11.09 *Gott*, oder zu Beginn Götter und Gottheiten, sind aus dem Angstinstinkt der Tierwelt entstanden. Er mahnte zu Vorsicht, um zu überleben. Beim Menschen und dessem Bewusstwerden seines Seins ist dieses Angstverhalten übernommen worden. Das nun bewusst gewordene Problem der Angst jedoch wurde in der Evolution kompensiert durch den Beginn einer Vorstellungswelt über “Etwas Höheres”, das dem Menschen dann diese Angst etwas wegnehmen konnte. Es gab ihm fast eine Gewähr dafür, in der nun für den Menschen (Homo erectus) bewusster gewordenen Welt, besser überleben zu können. Er fühlte sich nicht mehr allein, in dieser so grausamen Umwelt des Angegriffen Werdens von anderen Tieren und einer urzeitlichen Natur.
Aus all diesen Vorstellungen, die sich in dem sich entwickelnden Gehirn des Menschen abbildeten und einprogrammiert wurden , wurde dann ein “Glaube”. Und der ist bis heute noch gültig. Er hat sich jedoch ständig in den sich bildenden Religionen verändert. Heute ist Glaube die Basis auch für das Christentum. Das sich seit den Verkündigungen des Apostels Paulus ( laut den Aussagen der Bibel: Neues Testament ) über unsere Welt verbreiten konnte.
Doch: Glaube kann zu Wissen werden ! Nicht aufgrund einer Art “festen oder frommen Glaubens”, sondern vielmehr über die Entwicklung unseres Gehirns, in dem ja unser Wissen gespeichert wird. Durch die Fähigkeiten des Nachdenkens, der wirklich dann plastischen Veränderungen in den Neuronen. In den Programmen, ähnlich wie in einem Computer, könnte und kann ein Wissen entstehen, das uns Menschen hilft, uns Menschen in unserem Wesen zu begreifen und damit besser zu überleben. Und das wäre ja dann ein Sinn der gesamten Evolution.
Jedoch, wie es immer schon war: nur in Gemeinschaft mit anderen und der gesamten gewordenen Schöpfung können wir überleben !!!
Und deshalb konnte sich erst Altruismus, Empathie, Nächstenliebe oder gar LIEBE an sich entwickeln. Die jeder Mensch in sich spüren sollte. Und die er auch ausbauen könnte, nach den Regeln von Religionen. Und vor allem nach einem Vorbild-Beispiel eines Menschen damals, den man Jesus nannte. Und dieser Glaube oder gewordenes Wissen könnte immer noch diese unsere Welt verändern. Und das wäre die Vision der Gegenwart und vor allem einer Zukunft für alle Menschen.
Glauben wir daran und es wird zu einem Wissen, das im Wandel und in Liebe mit allen ihren Erkenntnissen über unsere Welt eben in eine nachhaltige und tragfähige Zukunft weist und führen kann.
( Man könnte jetzt fast “Amen” sagen ...) *grins und freu
10.01.2010 Das Bewusstsein, unser Bewusstsein im Menschen, hat *Gott* erfunden, wohl auch erfinden müssen. Deshalb : Ein Geheimnis: Die Idee *Gott* . Denn: Jeder Mensch muss sich sein Leben selber einrichten. Er ist sein eigener Wegbereiter der Wahrheit und zur Wahrheit.
Wenn du diesen *Gott* suchst und ihn gefunden hast, dann hast du DICH selbst auch gefunden.
20.02. Der Mensch will die Welt entdecken, und zu dieser Welt gehört er eben auch. Das ist Neugier ... Und er braucht und sucht immer Orientierung ...
Ich will die Welt entdecken, und zu dieser Welt gehöre auch ICH .
Es gibt - jedoch leider - aber nichts schlimmeres auf dieser Welt als den Menschen selbst, wenn er entartet ... Und das gehört zur Entwicklung ...
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